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Was kostet ein Imagefilm oder Web-Video?

Eine der wichtigsten Fragen, bevor man sich um die Anfrage einer Produktion kümmert, ist eine realistische Budgetplanung und die entscheidenden Kriterien für das Briefing.

Was ist nun das, was den Aufwand und damit die Kosten eines Films definiert? Wir haben die Eckdaten einer Filmproduktion hier zusammengefasst und damit die Fragen gestellt, die Ihr Briefing, Ihre Entscheidungsgrundlage und das Angebot der Filmer ausmachen. Wir nehmen hier ein Beispiel für die Kosten-Berechnung an: Ein Werbefilm als Imagevideo für die Website soll erstellt werden, das ca. 2-3 Minuten lang wird. Dabei kann man natürlich nur zur leichteren Verständlichkeit auf Werte zurückgreifen, so kann ein 30-Sekunden-Werbespot leicht das Zehnfache an Aufwand sein und ein Stundenvideo zur Dokumentation auch mit den halben Kosten verrechnet werden - es geht also um Hausnummern, die man im konkreten Anlassfall kalkulieren lassen muss. Die Stellschrauben lernen Sie hier aber kennen.

Strategie und Planung

Ein Film wird nicht einfach nur gedreht, sofern nicht einfach nur ein Live-Event mitgeschnitten und gestreamt wird. Es geht darum, eine Aussage zu machen, eine Emotion zu wecken, einen Inhalt zu vermitteln. Das ist Storytelling. Eine gute Geschichte, ein passendes Storyboard bzw. Drehbuch, richtig recherchierte Inhalte und ein Plan, wie man das markenadäquat verpacken kann, sind dazu notwendig.

Je mehr dazu im Unternehmen vorhanden ist, desto weniger wird der Dienstleister in der Umsetzung für diese Arbeit verrechnen müssen. Trotzdem braucht es Zeit, Wissen und Ressourcen, um die Strategie und Geschichte eines Imagefilms aufzubereiten. Dazu gehört dann auch ein Vorgespräch und die Besichtigung der Locations, vielleicht auch die Klärung der Nutzbarkeit von Orten, den Einsatz von Personen und mehr.

In unserem Beispiel für das Imagevideo kann man sicher einen Tag für Vorbereitungen, Planungen, Besprechungen etc. einplanen.

Wie viele Drehtage, welche Drehorte und Sets?

Nun geht es um das Drehen der Werbevideos. An welchen Drehorten man arbeiten wird, definiert maßgeblich die notwendige Zeit. Die Anzahl 'Sets' (die aufgebaut und angefahren werden müssen) und die Menge an notwendigem Material sind dabei auch entscheidend.

Faustregel in der Planung wird es sein, dass man pro Minute Material im Film eine Stunde Videomaterial braucht. Pro Halbtag wird man an einem Set drehen können, wenn man Aufbauzeiten (Licht, Ton, Kamera...) berücksichtigt. Einfache Produktionen (mit vorhandenem Licht, ohne Ton) wird man auch schneller schaffen. Unser Beispiel mit dem Imagefilm dürfte mit einem Interview und Szenen aus dem Unternehmen in einem Drehtag aufgenommen sein.

Equipment und Manpower für den Film?

Der Filmer alleine wird rasch und günstig Ergebnisse liefern können, schwieriger wird das Projekt umzusetzen, wenn mehr als das notwendig ist. Koordination und Technik sind dann auch wichtige Kostenfaktoren.

Das fängt beim Lichttechniker an, wenn Sets ausgeleuchtet werden müssen. Und geht bei der Tontechnik weiter, sobald auch Audio für das Video eingefangen werden muss. Licht und Ton sind wichtige Faktoren im Ergebnis, die man nicht unterschätzen darf!

Braucht man Menschen im Video, dann wird auch Make-Up und Styling ein großes Thema werden. Sind Models und Schauspieler gefragt, muss man auch diese organisieren. Das gilt natürlich auch für Sprecher, die Texte in dem Video einsprechen müssen, wenngleich die am Drehtag nicht anwesend sein müssen.

Und dann natürlich auch die dazu notwendige technische Ausrüstung und jene, die sie bedienen können. Die Kamera selbst ist klar, sofern nicht über klassisches 4k hinaus gedacht wird. Modern sind heute aber auch Aufnahmen mit Drohne, Gimbal-Bewegung und ähnliche Dinge. Das braucht Technik, Bediener und mitunter auch Genehmigungen.

In unserem Beispiel könnten wir einfache Interview- und Arbeitsszenen nutzen, die man mit einem Videofilmer und Assistenz erledigen kann. Die Technik bleibt mit vorhandenem Licht und einfachen Tonspuren simpel. Bei Bedarf auch einmal Make-Up - rechnen wir sicherheitshalber also 1,5 Manntage in der Kalkulation für den Drehtag.

Was kostet die Grafik für den Film?

Was man meist vergisst sind die 'Kleinigkeiten' im Video. Ein Titel in Firmen-CI dort, eine Bauchbinde für eine Einblendung des Namens da, eine Visualisierung mit einem Chart und eine Retusche im Video, damit man die unschöne Ecke im Unternehmen verdecken kann, das Logo ein wenig animiert... - und schon ist ein Tag Arbeit mit grafischen Dingen verbraucht. Screen-Design und Grafik muss eingeplant und gezielt eingesetzt werden!

Für genau diese Dinge rechnen wir einen halben Tag zusätzlich im Beispielangebot. Auch hier gilt: Jede Schätzung wäre hier ohne genaue Instruktionen daneben.

Animationen und Grafiken können übrigens auch Ersatz für Bewegtbild sein, je nach Inhalt lassen sich einige Elemente leichter in Skizzen oder Animationen kommunizieren. Und auch das Corporate Design läßt sich in Animationen oder Charts gut integrieren!

Lizenzen und Stock-Material erforderlich?

Einige Teile im Video werden wohl zugekauft, weil die spezielle Produktion zu teuer wäre. Oft kauft man den Soundtrack bzw. die Musik und Geräusche im Video zu, manchmal auch ein paar allgemeine Aufnahmen von Maschinen, Menschen oder Orten, damit man sie nicht extra drehen muss. Ein paar hundert Euro sind schnell für die Musiklizenz und -auswahl zu veranschlagen.

Und die Postproduktion?

Das Video muss dann auch noch geschnitten werden. Das Material wird dazu gesichtet, zusammengeführt, geschnitten, die Farben angeglichen und für die Unternehmens-CI hergerichtet (Color Grading), das Sounddesign gemacht (also auch hier angeglichen, die Audiospur entworfen, gemischt und gemastert) und mehr - bis hin zum Ausspielen in den Formaten, die gebraucht werden.

Heute gehört dazu auch noch all jenes, was man für die Nutzung in Social Media und auf den Plattformen braucht - Texte für die Einbettung, Vorschaubilder (Fotomaterial!), Beschreibungen, Verlinkungen und mehr. Manchmal auch 'Seeding', also die Bewerbung und Verbreitung im Internet.

Als Faustregel kann man mindestens die doppelte Drehzeit für die Arbeit im Anschluss einplanen. Das 'mindestens' ist wörtlich zu nehmen, also als eine Untergrenze.

Und was braucht man sonst noch für den Film?

Ja, da kann es noch etwas geben, beispielsweise die notwendige Fotografie zum Video, wie oberhalb angesprochen. Zumindest werden immer einige Spesen zusätzlich anfallen, diverse Kilometer gefahren werden und kurzfristig Props, Technik oder Ersatzteile anfallen. Eine 'Produktionsreserve' sollte man daher gleich von Anfang an einplanen und Schlechtwettertage budgettieren (und sich später freuen, wenn man diese nicht antasten muss - viele Filmer verrechnen solche verschobenen Tage nur mit zB. 50% Aufpreis). Wie viel die Reserve ausmacht und was diese alles abdeckt, ist im Angebot festzuhalten - mit 10-20% vom Gesamtbetrag ist man in der Budgetplanung gut beraten.

Nutzungslizenzen und Rechte kosten auch?

Und dann kommt es zum zweiten Bereich, der Kosten verursachen wird, da in der Kreativbranche üblicherweise gemischt in Arbeit und Lizenzierung verrechnet und kalkuliert wird. Neben den Drehkosten fallen also Nutzungsbewilligungen aus dem Urheberrecht an, die durchaus unterschiedlich gehandhabt werden.

In der Regel werden diese Rechte nach Zeit, Ort oder Art der Nutzung eingeschränkt. Man könnte also die Bewilligung für zb. 3 Jahre in Österreich für den Einsatz bei Messen und auf der Website lizenzieren. Mehr Zeit, größere Ausspielungsregionen oder reichweitenstärkere Verbreitungen würden dann mehr Nutzungslizenzen kosten.

Extra bewertet und bezahlt wird auch, wenn kein Herstellervermerk ('Credits') angebracht werden soll. Wird der Urheber verheimlicht, so sind die Kosten für die Lizenzen üblicherweise mit 100% Aufschlag bewertet. Auch die Exklusivnutzung (wenn man dem Filmer und anderen die Nutzung des Materials untersagt) kostet extra, eine besondere Dienstleistung wie eine schnelle Umsetzung potentiell auch. Umgekehrt kann man also sparen, wenn man auf Exklusivität verzichtet (dem Produzenten also weitere Verwertungen und Eigenwerbung erlaubt), Credits immer anführt und die Nutzungsbewilligung eng einschränkt und die Nutzung vorab korrekt definiert. All das bietet viele Möglichkeiten in der Budgetplanung!

Und was kostet das Imagevideo nun?

Wenn wir das Beispiel durchgehen, die Manntage und Lizenzen zusammenziehen, grob die möglichen Aufwände schätzen, dann kann man wohl zwischen 5000 und 10000 Euro einplanen. Das Imagevideo um 1000 Euro ist unrealistisch, ab 20000 Euro dürfte es gute Gründe geben, die den Preis rechtfertigen - alles andere muss man sich konkret ansehen. Es gibt kaum einen Bereich, der sich so unterschiedlich im Preis niederschlägt, wie ein konkretes Film-Projekt. Genau deshalb sollten Sie die Fragen oben recht genau planen, um Angebote vergleichbar und korrekt bekommen zu können.

Wir hoffen, dass diese Checkliste in Fragen und Antworten bei dem nächsten Briefing und der Bewertung der Angebote hilfreich ist!

Ihre Meinung dazu? Schreiben Sie hier!

#Filmproduktion #Filmemacher #Videoproduktion #Angebot #Kosten #Wert



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